Markus verbringt seine Arbeitstage auf Baustellen — stundenlang stehend, oft auf hartem Untergrund, bei jedem Wetter, mit Stahlkappenschuhen, die abends schwerer wirken als am Morgen.
"Ich dachte, geschwollene Knöchel und schwere Füße gehören einfach zu meinem Beruf. Jeder auf der Baustelle hat irgendein Zipperlein — das gehört dazu, hat man mir gesagt. Mein Arzt meinte auch nur, ich solle öfter die Füße hochlegen — als hätte ich dafür auf der Baustelle Zeit. Ich hab nur gelacht."
Abends saß er oft einfach da, die Beine auf einem Hocker, zu müde, um noch etwas mit seiner Frau zu unternehmen, obwohl er es gewollt hätte.
Er las über graduierte Kompression und entschied sich, es auszuprobieren — ohne große Erwartungen.
"Ich bin Bauleiter, kein Mensch, der auf Wellness-Trends steht. Sowas kauft meine Frau, nicht ich. Aber es gab eine Geld-zurück-Garantie, also dachte ich: Was habe ich zu verlieren? Schlimmstenfalls schicke ich sie zurück."
Er trug die Socken erstmals an einem Sonntagabend nach einer besonders anstrengenden Arbeitswoche — mehr aus Erschöpfung als aus Überzeugung.
"Montagmorgen war der Unterschied da — nicht dramatisch, aber spürbar. Ich bin aufgestanden und hab kurz gewartet, ob das übliche Ziehen in den Knöcheln kommt. Es kam nicht, zumindest nicht so wie sonst. Nach zwei Wochen regelmäßigem Tragen waren meine Abende einfach... normaler. Ich muss nicht mehr sofort die Füße hochlegen, sobald ich nach Hause komme."
"Letzte Woche bin ich mit meiner Frau nach dem Abendessen noch spazieren gegangen. Einfach so, ohne groß darüber nachzudenken. Das hätte ich vor ein paar Monaten nicht gemacht."